Bikeferien 2026 – Val di Non

…nach den Bikeferien ist vor den Bikeferien…

…nehme ich mir immer nach den Sommer-Bikeferien zu Herzen und mach mich auf die Suche nach neuen, uns passenden Destinationen für die Bikeferien im kommenden Jahr, vorzugsweise in Norditalien… Und wie ich an diese Ferien-Destination gelangt bin, ist schon etwas abenteuerlich: Durch einen TV-Beitrag der Inbetriebnahme des Funivia delle Mele, einer Gondelbahn, die direkt in ein altes Bergwerk hineinführt, und nur dazu da ist, die geernteten Äpfel des Melinda Konsortiums direkt in den Berg hinein, an den kühlen Lagerungsort zu fahren, wurde ich auf das Val di Non (“Nonstal”) aufmerksam, dass mir mit seinen lieblichen Hügel, dem Emmental nicht unähnlich, als perfekt für unsere Ansprüche erschien. Kurze Recherchen im Internet, und Zack… waren unsere Bikeferien 2026 im Val di Non bereits im Januar gebucht!

Das Hotel: Miraval Hotel

Die Wahl eines passenden Hotels überlasse ich, wie gewohnt nicht etwa irgendeiner beliebigen Hotel-Plattform, sondern suche die besten Hotels des Tales, studiere und vergleiche und lasse mir von zwei, drei uns passenden Hotels ein Angebot zukommen. So ist die Wahl von uns beiden eigentlich bald auf das Miraval Hotel gefallen, dass uns genau das bietet, was wir wollen: Eine grosse Suite mit Balkon, eine Terrasse, gutes Essen und einen passenden SPA Wellness-Bereich!

Miraval Hotel
Terrasse Miraval Hotel
En Guete!

Und unsere Suite Brenta bot nicht nur genügend Platz, sondern, nebst einem begehbaren Schrank und einer kleinen Wellness-Oase mit Dusche und Badewanne auch noch eine riesige Terrasse/Sitzplatz nur für uns. Auch die Terrasse des Hotels, das Restaurant, die Speisen und die Wein- respektiv die Drinks-Karte entsprach unseren Wünschen und Ansprüchen voll und ganz. Und am unserem letzten Ferientag haben wir auch noch den Alpine SPA Bereich ausgiebig genossen. Toll!

Suite Brenta
Aussenplatz

Wir wurden also überhaupt nicht enttäuscht von unserer Wahl, nein, auch die Angestellten des Hotels waren stets zuvorkommend und freundlich, wie fast immer in Italien, und das Essen auch dementsprechende: Essen wie Gott in Italien! Selbst unseren neuen Stromer konnten wir vor der Heimreise an der Wallbox “volltanken”, und so ohne Zwischenhalt in einem Rutsch wieder nach Hause fahren!

Die Region: Val di Non

Das Val di Non preist sich selbst als E-Bike Region an, allerdings eine der ruhigeren, nicht wie das Tal westlich (Val di Sole), oder etwa das Hochplateau südlich (Dolomiti Paganella), wo wir auch schon waren und die selbst für die ärgsten Downhiller Trails in senkrechter Richtung aufweisen. Dagegen geht es im Val di Non gemütlicher zu und her, nicht ohne aber auch hier zum Teil knackige Trails bereit zu halten und nur ein paar hundert Meter von unserem Hotel entfernt ist sogar ein kleiner Bike Park. Und wie fast immer in Italien ist das Tal mit nicht nur einem Fahrradweg bestens erschlossen. Was im übrigen gar nicht so einfach ist, denn das Val di Non ist geprägt von unzähligen, tiefen Einschnitten mit bis zu 100 Meter tiefen Schluchten, die es irgendwie zu überwinden gilt… das merken wir dann auch schon das ein oder andere Mal.

GravityBienchen on da Road
GravityBienchen in da Schlucht
Punto Panoramico con vista sul mare

Also ein Gebiet ganz nach unserem Geschmack, nicht schwindelerregend hochalpin, aber doch mit der einen oder anderen knackigen Steigung, und auch einigen flotten Waldtrails und allgemein guter Fahrrad-Infrastruktur. Es kann los gehen…: 

Die Touren:

Altersbedingt (…ja ich weiss, das gilt eigentlich nicht als Ausrede… 😉 ) sind wir nur noch mit E-MTBs unterwegs, was uns aber hier wenig gestört hat, oder besser gesagt, worüber wir nicht nur einmal froh waren… zum Teil sind die Steigungen sausteil, ja einmal mussten wir sogar die Schiebefunktion unserer E-MTBs nutzen… 

  • Tour 1: Smarano – Vervò – Tres
  • Tour 2: Malga di Romeno
  • Tour 3: Val di Verdes – 7 Larici
  • Tour 4: Sanzeno – Romeno
  • Tour 5: Local Trails & Coredo Bike Park
  • Tour 6: Castel (Schloss) Thun
  • Tour 7: Malga Vecchia e Malga Nuova di Coredo

(WICHTIG: Die einzelnen Touren werde ich in den kommenden Tagen “verbeitrigen”, veröffentlichen und hier verlinken… es lohnt sich also, ab und zu wieder hier vorbei zu schauen! 😉 )

Fazit:

Unserer Erfahrung mit Bikeferien in Norditalien erstreckt sich mittlerweile über fast zwanzig Jahre, so finden wir uns immer gut zurecht, auch wenn die Beschilderung vereinzelt etwas lausig ist, halten wir uns meist an die Wanderwege, was grundsätzlich fast nie falsch ist und finden so immer (einen) unseren Weg zum gewählten Ziel, auch wenn dieses nur der Weg ist… 🙂

So haben wir uns auch im Val di Non ganz nach unserer Lust und Laune “austoben” können, wurden zuvorkommen “gehostet” und auch das Wetter war sehr zuvorkommen, keinen einzigen Regentropfern, immer (mehr) Sonnenschein (…die Hitzewelle Ende Juni hat auch vor dem Val di Non nicht Halt gemacht), nur ein kurzer Regenguss mit Gewitter, Blitzeinschlag und Stromunterbruch in einer Nacht, haben aber immer wieder nächtliche Abkühlung gebracht. 

(Wichtig: Alle oben aufgeführte Beschreibungen basieren auf unseren subjektiven Erfahrungen und sind ohne Gewähr, aber verfasst nach bestem Wissen und Gewissen! Die verlinkten Webseiten wurden von uns ebenso subjektiv ausgewählt und weder gesponsert noch durch anderweitige Zuwendungen erkauft!)

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